Sex-Lexikon – Erotische Begriffe einfach & verständlich erklärt

Dieses Sex-Lexikon bietet verständliche Erklärungen zu erotischen Begriffen, sexuellen Ausdrucksformen und intimen Themen. Ziel ist eine klare, neutrale Einordnung gängiger Begriffe aus Sexualität, Erotik und moderner Kommunikation – kompakt, übersichtlich und faktenbasiert.

Letzte Aktualisierung: Januar 2026

 

Sex-Lexikon A–Z

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

A

Aftercare

Emotionale Fürsorge nach intensivem Sex oder BDSM.

Anal Plug

Sexspielzeug zur analen Stimulation und Dehnung – häufig erwähnt in unserem Verzeichnis der Sex-Abkürzungen.

Analsex

Sexuelle Praktik, bei der der Anus penetriert wird – mit Fingern, Sexspielzeug oder dem Penis. Gleitmittel und Entspannung sind besonders wichtig. Weitere passende Positionen findest du unter Sexstellungen A–Z.

B

Ballbusting

Stimulation oder Schläge auf die Hoden, meist BDSM-orientiert.

BDSM

Oberbegriff für Praktiken mit Dominanz, Unterwerfung, Fesselung oder Schmerz (z. B. Bondage, Spanking). Einvernehmlichkeit und Vertrauen sind zentral.

Body Worship

Verehrung bestimmter Körperregionen, z.B. Füße, Brüste, Po.

Bondage

Fesselspiele mit Seilen, Handschellen oder Fixierungen.

Breast Play

Stimulation der Brüste durch Saugen, Lecken, Kneten.

Breath Play

Erotisches Spiel mit Atemkontrolle, nur mit Erfahrung und Absicherung.

Buttplug

Kleines Sexspielzeug zum Einführen in den Anus.

C

Clothed Sex

Sex mit ganz oder teilweise angezogener Kleidung.

Creampie

Samenerguss innerhalb von Vagina oder Anus – häufiges Motiv auf internationalen Erotikseiten.

Cuckold

Partner beobachtet den Sex mit einer dritten Person – ein beliebtes Thema auf Big7.

Cumshot

Samenerguss auf Haut, Gesicht oder Körper – häufig in Amateurvideos auf MyDirtyHobby zu sehen.

Cunnilingus

Orale Stimulation der weiblichen Genitalien mit Zunge und Lippen.

D

Deepthroat

Tiefer Oralsex bis zum Rachen.

Dirty Talk

Erregende, offene Sprache beim Sex – Ausdruck von Nähe und Lust, wie sie auch auf Amateurvergleich.ch thematisiert wird.

Doggy Style

Sexstellung, bei der eine Person auf Händen und Knien ist, während die andere sie von hinten penetriert.

Domination

Führende, kontrollierende Rolle beim Sex.

Double Penetration

Gleichzeitige vaginale und anale Penetration.

E

Edging

Bewusstes Herauszögern des Orgasmus zur Steigerung der Lust.

Erotische Massage

Sanfte, lustvolle Ganzkörpermassage mit sexuellen Elementen.

Erotik

Sinnliche sexuelle Anziehung, die über Fantasie, Bilder, Sprache und Nähe wirkt. Im Sex-Lexikon steht Erotik für den Bereich zwischen Andeutung, Spannung und Erregung, ohne zwingend explizit zu sein.

Erregung

Körperlicher und mentaler Zustand sexueller Aktivierung. Erregung äußert sich in gesteigerter Sensibilität, Durchblutung, Lustempfinden und fokussierter Wahrnehmung.

Erogene Zonen

Besonders empfindsame Körperstellen, deren Stimulation sexuelle Erregung auslöst oder verstärkt. Welche Zonen als erogen empfunden werden, ist individuell verschieden.

Exhibitionismus

Sexuelle Lust am Gesehenwerden. Der Reiz entsteht durch Aufmerksamkeit, Entblößung oder das bewusste Präsentieren des eigenen Körpers, meist innerhalb klarer Zustimmung oder inszenierter Situationen.

Erotische Dominanz

Sexuelle Rolle, bei der eine Person bewusst führt, kontrolliert oder lenkt. Der Reiz entsteht aus Macht, Vertrauen und klarer Rollenverteilung.

Erotische Unterwerfung

Lustvolles Abgeben von Kontrolle innerhalb vereinbarter Grenzen. Hingabe, Vertrauen und emotionale Offenheit stehen im Vordergrund.

Edgeplay

Erotische Praktiken, die gezielt mit psychologischer oder emotionaler Spannung arbeiten. Im Fokus stehen Intensität, Erwartung und Grenzerfahrung – mit klaren Absprachen.

Enthemmung

Zustand, in dem soziale oder innere Hemmungen reduziert sind. Sexuelle Enthemmung kann Lust steigern, erfordert jedoch Vertrauen und Sicherheit.

Erregungssteuerung

Bewusstes Aufbauen, Halten oder Verzögern sexueller Lust. Wird genutzt, um Intensität zu steigern oder den Höhepunkt gezielt hinauszuzögern.

Erotische Sprache

Worte, die gezielt sexuelle Erregung erzeugen. Dazu zählen Beschreibungen, Fantasien, Befehle oder intime Andeutungen – ein wichtiger Bereich im Sex-Lexikon.

Eindringen

Im erotischen Kontext das bewusste Zulassen von Nähe oder Penetration. Der Begriff wird neutral verwendet und nicht auf eine bestimmte Praxis reduziert.

Erotische Fantasien

Gedankliche Vorstellungen mit sexuellem Inhalt. Sie können reale Wünsche widerspiegeln oder rein imaginär sein und sind im Sex-Lexikon ein zentraler Aspekt sexueller Vielfalt.

Erlebnisorientierter Sex

Sexualität, bei der Wahrnehmung, Intensität und Prozess im Vordergrund stehen, nicht Leistung oder reine Zielorientierung.

Erotischer Kontrollverlust

Lustvolles Gefühl, sich während hoher Erregung fallen zu lassen. Dieser Zustand wird häufig bewusst herbeigeführt und klar vereinbart.

Einvernehmlichkeit

Freiwillige Zustimmung aller Beteiligten. Sie ist Grundlage jeder sexuellen Handlung und ein zentraler Begriff im Sex-Lexikon.

Erotische Rollen

Bewusst eingenommene sexuelle Identitäten wie dominant, unterwürfig, verspielt oder distanziert. Rollen erlauben Abwechslung und Fantasie.

Erwartungsspannung

Lustvolles Warten vor sexueller Nähe. Verzögerung, Andeutung und Unsicherheit steigern häufig die Erregung.

Erotische Fixierung

Starke sexuelle Konzentration auf bestimmte Reize, Körpermerkmale oder Dynamiken. Kann situativ oder langfristig bestehen.

Exploration

Bewusstes Erkunden neuer sexueller Reize, Praktiken oder Rollen. Neugier und Offenheit stehen im Vordergrund.

F

Facesitting

Eine Person setzt sich beim Oralverkehr auf das Gesicht des Partners.

Facesitting

Setzen auf das Gesicht des Partners für Oralverkehr.

Faceslapping

Leichte Schläge ins Gesicht als Teil dominanter Spiele.

Fellatio

Orale Stimulation des männlichen Glieds mit Lippen und Zunge.

Femdom

Weibliche Dominanz über den Sexualpartner.

Fingern

Stimulation der Vagina oder des Anus mit den Fingern.

Fisting

Einführen der ganzen Hand in Vagina oder Anus.

Frotting

Reibung der Genitalien aneinander ohne Penetration.

G

Gagging

Sexuelle Praxis, bei der der Würgereflex bewusst Teil der Erregung ist. Der Reiz entsteht aus Intensität, Kontrollabgabe und körperlicher Reaktion innerhalb klarer Absprachen.

GFE (Girlfriend Experience)

Erotische Dynamik mit Fokus auf Nähe, Zärtlichkeit und emotionaler Aufmerksamkeit. Im Sex-Lexikon als Mischung aus Sexualität und Beziehungssimulation eingeordnet.

Glory Hole

Anonyme Begegnungsform mit körperlichem Kontakt ohne Sichtkontakt. Der Reiz liegt in Anonymität, Reduktion auf den Akt und Fantasie.

Grinding

Reibende Bewegungen des Körpers zur Luststeigerung, oft ohne direkte Penetration. Wird als Vorspiel oder eigenständige Praxis genutzt.

Gruppensex

Sexuelle Aktivitäten mit mehr als zwei beteiligten Personen. Kommunikation, Rollenverteilung und Grenzen sind zentral.

Gleiten

Langsame, gleitende Bewegungen über den Körper zur Steigerung von Sensibilität und Erregung.

Genussdominanz

Form der Dominanz, die Kontrolle mit Fürsorge, Lustlenkung und Aufmerksamkeit verbindet.

Grenzspiel

Erotische Situationen, in denen bewusst mit persönlichen Limits gearbeitet wird – innerhalb klarer Zustimmung; ein wichtiger Begriff im Sex-Lexikon.

Geführt werden

Lustvolle Erfahrung, wenn eine andere Person Tempo, Handlung oder Ablauf bestimmt.

Geiles Kopfkino

Lebhafte sexuelle Fantasien mit starker mentaler Erregung und körperlicher Wirkung.

Genitalfokus

Starke Konzentration auf primäre Geschlechtsmerkmale; neutraler Einordnungsbegriff im Sex-Lexikon.

Ganzkörperstimulation

Sexuelle Reize, die den gesamten Körper einbeziehen und Intensität sowie Wahrnehmung erhöhen.

Gier

Starkes, kaum kontrollierbares sexuelles Verlangen, oft verbunden mit Dringlichkeit.

Gehemmtheit

Sexuelle Zurückhaltung oder innere Blockaden als Gegenpol zu Enthemmung und Offenheit.

Genussverzögerung

Bewusstes Hinauszögern der Befriedigung zur Steigerung von Spannung und Intensität.

Geborgenheit

Gefühl von Sicherheit und Akzeptanz während sexueller Nähe; für viele Voraussetzung, um loszulassen.

Gleitmittel-Fetisch

Vorliebe für Nässe, Gleiten und Texturen auf der Haut; primär sensorischer Reiz.

Geschmack

Sinneseindruck und individuelle Vorliebe, die Fantasien, Praktiken und Partnerwahl prägen.

Gesteuerte Lust

Bewusstes Lenken sexueller Erregung durch eine andere Person; häufig als intensiv erlebt.

G-Spot-Stimulation

Gezielte Reizung spezifischer innerer Zonen mit dem Ziel intensiverer Erregung und variabler Empfindungen.

Gel-Fetisch

Vorliebe für gleitfähige Texturen (ölig, silikonbasiert) mit Fokus auf Nässe und Glätte.

Grifftechnik

Bewusste Hand- und Fingermanipulation zur gezielten Steigerung von Erregung durch Rhythmus und Druck.

Geschlechtsnahe Berührungen

Intime Handlungen im Bereich der primären Sexualorgane als verbindendes Element zwischen Nähe und Lust.

Gleitgel-Integration

Gezieltes Einbeziehen von Gleitmitteln zur Steuerung von Komfort, Intensität und Reibungsgefühl.

Gleichgewichtsspiele

Praktiken, bei denen körperliche Balance Teil der Stimulation oder des Rollenspiels ist.

Geführte Fantasie

Mentale Lustlenkung durch Worte, Blicke oder Geschichten zur Vertiefung der Erregung.

G-Punkt-Massage

Manuelle Stimulation bestimmter innerer Bereiche zur Variation von Lustempfindungen.

Ganzkörperkontakt

Haut-auf-Haut-Berührung über große Flächen als intensives Vorspiel oder Session-Bestandteil.

Guided Play

Bewusstes Lenken einer erotischen Begegnung durch eine Person mit Fokus auf Abstimmung und Einvernehmen.

Gender-Spiel

Erotische Dynamiken mit flexiblen Rollen oder Identitäten, etwa durch Verhalten oder Rollenspiel.

Grand-Finale-Fokus

Bewusste Ausrichtung einer Session auf einen abschließenden Höhepunkt durch Steigerung und Pausen.

Gesteuerte Atmung

Einsatz bewusster Atmung zur Modulation von Erregung, Intensität und Wahrnehmung.

Guided Erotica (KI)

Nutzung digitaler Assistenten zur geführten erotischen Fantasie und Kommunikation. Ein Überblick findet sich im KI-Ratgeber auf kireport24.de.

H

Hair Pulling

Ziehen an den Haaren als Lustverstärkung.

Handjob

Stimulation des männlichen Glieds mit der Hand.

I

Ice Play

Erotisches Spiel mit Eiswürfeln auf der Haut.

J

JOI

Jerk Off Instruction — Masturbationsanweisungen per Sprache oder Video.

K

Körpernähe

Physische Nähe zwischen zwei Personen, die Geborgenheit, Vertrauen und erotische Spannung erzeugen kann – unabhängig von expliziten sexuellen Handlungen.

Konsens

Gemeinsames, freiwilliges Einvernehmen aller Beteiligten. Konsens ist fortlaufend, situationsabhängig und kann jederzeit geändert werden.

Körpersprache

Nonverbale Kommunikation durch Gestik, Mimik, Haltung und Berührung. Sie spielt eine zentrale Rolle beim Aufbau erotischer Spannung.

Kommunikation

Offener Austausch über Wünsche, Grenzen und Erwartungen. Klare Kommunikation gilt als Grundlage für respektvolle und erfüllende Intimität.

Kopfkino

Mentale Erotik, bei der Fantasie und Vorstellungskraft im Vordergrund stehen. Oft intensiver als rein körperliche Reize.

Kreative Fantasien

Individuelle erotische Vorstellungen, die von realitätsnah bis imaginativ reichen und häufig Kommunikation und Abwechslung fördern.

Künstliche Intelligenz (Erotik)

Digitale Interaktion mit KI-basierten Charakteren, die emotionale Nähe, Gespräche und erotische Fantasien simulieren können. Einen Überblick zu entsprechenden Plattformen bietet KIReport24.de.

L

Lust

Sexuelles Verlangen nach körperlicher oder mentaler Erregung. Lust kann spontan entstehen oder sich langsam aufbauen und wird durch Berührungen, Fantasien, Bilder, Worte oder Situationen ausgelöst. Sie ist individuell und kann sich im Verlauf einer Begegnung deutlich verändern.

Leidenschaft

Intensive Form sexueller und emotionaler Hingabe. Zeigt sich oft in starker Anziehung, erhöhter Erregung und dem Wunsch nach Nähe, Verschmelzung oder kontrolliertem Kontrollverlust. Kann kurzzeitig sehr stark oder langfristig prägend sein.

Libido

Grundsätzliches sexuelles Bedürfnis eines Menschen. Die Libido schwankt je nach Lebensphase, Beziehung, Stress und innerer Verfassung. Unterschiede zwischen Personen sind normal und nicht automatisch problematisch.

Loslassen

Bewusstes Abgeben von Kontrolle, Erwartungen oder Leistungsdruck in erotischen Situationen. Viele erleben intensivere Erregung, wenn der Kopf ruhig wird und der Fokus vollständig auf Empfindungen liegt.

Luststeigerung

Alles, was Erregung intensiviert oder verlängert, z. B. langsame Berührungen, gezielte Pausen, erotische Sprache, Fantasien oder das bewusste Hinauszögern eines Höhepunkts.

Lactation Play

Erotische Praktiken im Zusammenhang mit Muttermilch oder der Stimulation der Milchproduktion. Der Reiz kann sensorisch, visuell oder emotional sein und setzt klare Kommunikation sowie Einvernehmlichkeit voraus.

Löffelchen

Seitliche Position mit engem Körperkontakt, bei der beide Körper aneinanderliegen. Ermöglicht langsame Bewegungen, viel Nähe und wird häufig als besonders intim empfunden.

Lustobjekt

Person oder Darstellung, die gezielt sexuelle Erregung auslöst. Der Begriff wird neutral genutzt, kann aber auch kritisch verstanden werden, weil er die Fokussierung auf körperliche Reize betont.

Lustschmerz

Bewusste Verbindung von Schmerzreizen mit sexueller Erregung. Kann als stimulierend erlebt werden, sofern es freiwillig, kontrolliert und einvernehmlich geschieht.

Lustkontrolle

Bewusstes Steuern oder Verzögern von Erregung oder Orgasmus. Wird oft genutzt, um Intensität zu erhöhen oder bestimmte Dynamiken (z. B. Führung/Abgabe) zu unterstützen.

Liebesspiel

Allgemeiner Begriff für erotische Interaktion, bei der Berührung, Erregung und gegenseitige Wahrnehmung im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt auf dem Prozess, nicht nur auf dem Höhepunkt.

Lustfantasie

Gedankliche erotische Vorstellungen, unabhängig von realen Handlungen. Fantasien können erregen, inspirieren und Kommunikation fördern, ohne dass sie zwingend ausgelebt werden müssen.

M

Macht

Bewusstes Spiel mit Führung, Einfluss und Kontrolle zwischen einvernehmlichen Partnern. Macht kann subtil oder deutlich ausgeprägt sein und wirkt oft stark erregend, wenn Rollen klar kommuniziert sind.

Machtgefälle

Vereinbarte Ungleichverteilung von Kontrolle oder Initiative innerhalb einer erotischen Dynamik. Dient häufig dazu, Spannung, Hingabe und Intensität zu steigern.

Masochismus

Sexuelles Empfinden von Lust durch kontrollierte, freiwillige Schmerzreize oder Demütigung. Zentrale Voraussetzungen sind Einvernehmlichkeit, Vertrauen und klare Grenzen.

Masturbation

Sexuelle Selbststimulation zur Luststeigerung oder Entspannung. Sie kann körperlich, fantasiebasiert oder durch visuelle Reize unterstützt sein.

Mentale Erregung

Sexuelle Lust, die primär im Kopf entsteht. Fantasien, Worte, Vorstellungen oder Rollenspiele können starke körperliche Reaktionen auslösen.

Mitmachen

Aktive, freiwillige Beteiligung an erotischen Situationen. Der Begriff betont Zustimmung, Interesse und bewusste Teilnahme.

Mehrfacherregung

Wiederholte oder anhaltende sexuelle Erregung innerhalb eines kurzen Zeitraums. Kann durch Pausen, Reizwechsel oder bewusste Steuerung entstehen.

Monogamie

Beziehungsform mit exklusiver sexueller Bindung. Im erotischen Kontext relevant zur Klärung von Erwartungen, Grenzen und Treueverständnis.

Motivation

Innere Bereitschaft, sich auf Nähe, Sexualität oder neue Erfahrungen einzulassen. Entsteht häufig durch Anziehung, Neugier oder emotionale Verbundenheit.

Mut

Bereitschaft, Wünsche auszusprechen, Fantasien zu teilen oder Neues auszuprobieren. Im sexuellen Kontext oft Voraussetzung für intensivere Erfahrungen.

Muskelspannung

Körperliche Anspannung, die bei sexueller Erregung auftritt. Sie verstärkt Empfindungen und kann Teil bewusster Luststeuerung sein.

Mimik

Gesichtsausdrücke, die Lust, Erwartung oder Hingabe signalisieren. Sie verstärken nonverbale sexuelle Kommunikation und wirken oft unmittelbar.

N

Natursekt

Sexuelle Praktik mit Urinspielen.

Nippelspiele

Stimulation der Brustwarzen durch Saugen, Kneten oder Klemmen.

Nähe

Emotionale und körperliche Verbundenheit zwischen Menschen. Im erotischen Kontext entsteht Nähe durch Berührungen, Blickkontakt, gemeinsame Aufmerksamkeit und das Gefühl, begehrt zu werden. Sie verstärkt Erregung oft stärker als reine Handlung.

Nacktheit

Fehlen von Kleidung und je nach Situation sehr unterschiedlich erotisch wirksam. Der Reiz entsteht häufig durch langsame Enthüllung, bewusste Präsentation und das Wissen, gesehen zu werden.

Neugier

Starker sexueller Antrieb, der den Wunsch beschreibt, Körper, Reaktionen und Fantasien des Gegenübers zu entdecken. Neugier fördert Offenheit, Experimentierfreude und Intensität.

Nähebedürfnis

Verlangen nach körperlicher und sexueller Verbundenheit. Äußert sich häufig in dem Wunsch nach Hautkontakt, Umarmungen, Küssen und einem langen, intensiven Vorspiel.

Nervenkitzel

Sexuelle Spannung durch Erwartung, Unsicherheit oder Grenzreize. Entsteht oft durch neue Partner, ungewohnte Situationen oder bewusstes Spiel mit „Verbotenem“.

Nonverbale Reize

Blicke, Gesten, Körperspannung und Bewegungen, die sexuelles Interesse signalisieren und Erregung steigern können. Häufig subtiler und wirkungsvoller als Worte.

Nähe durch Sprache

Erotische Kommunikation, bei der Worte gezielt Erregung auslösen oder verstärken. Dazu zählen Andeutungen, Beschreibungen, Fantasien oder verbale Führung.

Nackte Haut

Frei zugängliche Körperstellen, die als besonders empfindsam oder erregend wahrgenommen werden. Der Reiz entsteht oft durch Kontraste, langsame Berührungen und bewusste Wahrnehmung.

Nass werden

Umgangssprachliche Bezeichnung für körperliche sexuelle Erregung. Beschreibt eine natürliche Reaktion auf Lust, Reize oder Fantasien.

Nachspiel

Phase nach sexueller Aktivität, in der Nähe, Berührung und Ruhe im Vordergrund stehen. Viele empfinden diese Zeit als besonders verbindend und intensiv.

Normabweichung

Neutraler Begriff für sexuelle Vorlieben oder Wünsche, die vom gesellschaftlichen Durchschnitt abweichen. Er dient der Einordnung, ohne automatisch zu werten.

Neugier auf reale Begegnungen

Wunsch, sexuelle Fantasien oder Kontakte über digitale Plattformen hinaus zu vertiefen. Viele nutzen dafür Übersichten zu beste deutschsprachige Erotikseiten, um passende Angebote zu finden.

O

Oil Massage

Erotische Ganzkörpermassage mit Öl.

Outdoor Sex

Sexuelle Aktivitäten im Freien.

Orgasmus

Höhepunkt sexueller Erregung mit intensiven körperlichen Empfindungen und rhythmischen Kontraktionen. Orgasmen können in Stärke, Dauer und Häufigkeit stark variieren und werden individuell sehr unterschiedlich erlebt.

Orgasmuskontrolle

Bewusstes Steuern, Verzögern oder Herbeiführen des Orgasmus. Wird genutzt, um Lust zu intensivieren, Spannung aufzubauen oder bestimmte erotische Dynamiken zu unterstützen.

Orgasmusschub

Plötzliche, stark ansteigende Erregungswelle kurz vor oder während des Orgasmus. Dieser Moment wird häufig als besonders intensiv und überwältigend empfunden.

Orale Stimulation

Sexuelle Reize mit Mund, Lippen oder Zunge. Sie gilt als sehr intim, da Nähe, Hingabe und direkte Körperwahrnehmung im Vordergrund stehen.

Orale Fixierung

Starke erotische Fokussierung auf den Mund, Lippen oder orale Berührungen. Der Reiz kann visuell, sensorisch oder emotional sein.

Offenheit

Bereitschaft, sexuelle Wünsche, Fantasien und Bedürfnisse zu kommunizieren. Offenheit erleichtert Vertrauen, Verständigung und gemeinsames Entdecken.

Obsession

Intensive gedankliche oder sexuelle Fixierung auf eine Person, Handlung oder Fantasie. Kann luststeigernd wirken, solange sie freiwillig und kontrolliert bleibt.

Ohne Tabus

Ausdruck für sexuelle Neugier und Experimentierfreude. Gemeint ist eine offene Haltung gegenüber Fantasien innerhalb klarer Zustimmung und Grenzen.

Orientierung

Sexuelle oder emotionale Ausrichtung eines Menschen. Sie beeinflusst, zu wem Anziehung, Begehren oder romantisches Interesse empfunden wird.

Orgasmusfähigkeit

Individuelle Fähigkeit, einen Orgasmus zu erleben. Abhängig von körperlichen, mentalen und situativen Faktoren und veränderlich im Lebensverlauf.

Overstimulation

Überreizung durch sehr intensive oder anhaltende sexuelle Reize. Kann lustvoll oder unangenehm sein und erfordert Aufmerksamkeit für Körpersignale.

Öffnung

Im erotischen Sprachgebrauch oft metaphorisch verwendet für das bewusste Zulassen von Nähe, Erregung oder Eindringen – körperlich wie mental.

P

Pegging

Anale Penetration des Mannes mit einem Strap-On durch die Frau.

Public Play

Sexuelle Handlungen mit Risiko entdeckt zu werden.

Passion

Intensive sexuelle Hingabe, bei der Lust, Verlangen und emotionale Nähe ineinandergreifen. Im Sex-Lexikon steht der Begriff für starke körperliche Anziehung, Dringlichkeit und das Bedürfnis nach intensiver Nähe.

Penetration

Eindringen eines Körperteils oder Objekts in den Körper. Der Begriff wird im Sex-Lexikon sachlich verwendet und beschreibt eine mögliche Form sexueller Handlung, ohne sie zu bewerten oder zu priorisieren.

Prickeln

Frühe oder anhaltende sexuelle Erregung, die sich als feines Kribbeln im Körper äußert. Entsteht oft bereits durch Blicke, Nähe oder Erwartung.

Pulsieren

Rhythmische, unwillkürliche Körperreaktionen bei hoher Erregung oder während eines Orgasmus. Viele empfinden dieses Pulsieren als Zeichen maximaler Lust.

Provokation

Gezieltes Erzeugen sexueller Spannung durch Verhalten, Kleidung, Worte oder Körpersprache. Provokation lebt von Andeutung und Reaktion.

Position

Körperliche Anordnung während sexueller Nähe. Positionen beeinflussen Intensität, Wahrnehmung und Dynamik der Begegnung.

Powerplay

Einvernehmliche erotische Spiele mit Macht, Führung oder Unterordnung. Klare Regeln und Zustimmung sind dabei essenziell.

Petting

Sexuelle Berührungen ohne Penetration. Der Fokus liegt auf Nähe, Erregung und dem Erkunden des Körpers.

Performance-Druck

Innerer Zwang, sexuell „funktionieren“ zu müssen. Dieser Druck kann Lust hemmen und Erregung reduzieren.

Partnerfokus

Bewusste Konzentration auf Reaktionen, Körpersignale und Bedürfnisse des Gegenübers. Fördert Intensität und Verbindung.

Phantasie

Gedankliche sexuelle Vorstellungen, die Erregung auslösen oder verstärken können. Fantasien sind individuell und nicht zwangsläufig handlungsbezogen.

Präsenz

Vollständiges geistiges und körperliches Im-Moment-Sein während erotischer Nähe. Präsenz verstärkt Wahrnehmung und Lust.

Privatsphäre

Geschützter Raum für Intimität. Für viele Voraussetzung, um sich sexuell zu öffnen.

Playfulness

Spielerischer Umgang mit Erotik. Leichtigkeit, Neugier und Experimentierfreude stehen im Vordergrund.

Psychische Erregung

Lust, die primär mental entsteht, etwa durch Worte, Rollen oder Fantasien – ein zentraler Begriff im Sex-Lexikon.

Projektionsfläche

Person oder Figur, auf die eigene Fantasien übertragen werden. Das ist besonders bei digitalen Angeboten verbreitet.

Persona

Bewusst eingenommene erotische Rolle oder Ausstrahlung, etwa dominant, verspielt oder zurückhaltend.

Plattformbasierte Erotik

Sexuelle oder erotische Interaktion über digitale Angebote. Einen Überblick über moderne Formen wie erotische KI bietet kireport24.de/erotische-ki/ – ein Thema, das im Sex-Lexikon zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Post-Intimität

Phase nach intensiver sexueller Nähe, in der Ruhe, Nähe und emotionale Verarbeitung stattfinden.

Q

Queening

Weibliches Facesitting als dominante Praktik.

Quickie

Kurzer, spontaner Geschlechtsverkehr ohne großes Vorspiel.

R

Rimming

Orale Stimulation des Anus mit Zunge und Lippen.

S

Sensory Deprivation

Reizarme Szenarien mit Augenbinden, Ohrstöpseln etc.

Shower Sex

Sex unter der Dusche.

Spanking

Lustvolles Schlagen auf Po, Schenkel oder Rücken.

Sploshing

Erotisches Spiel mit Flüssigkeiten oder Nahrungsmitteln.

Strap-on

Penetration mit einem umschnallbaren Dildo.

Swinger

Sexuelle Aktivitäten mit Partnerwechsel oder in Gruppen.

T

Tantra

Langsame, spirituelle Sexualität mit Fokus auf Verbindung.

Tease and Denial

Erregung durch bewusstes Herauszögern des Höhepunkts.

Threesome

Sexuelle Aktivität mit drei Personen gleichzeitig.

Titjob

Stimulation des Penis zwischen den Brüsten.

U

Underboob Worship

Fetischistische Verehrung des unteren Brustbereichs.

Urolagnie

Fetisch rund um das Spiel mit Urin.

V

Voyeurismus

Erregung durch das Beobachten anderer beim Sex.

W

Wax Play

Spiel mit warmem Kerzenwachs auf der Haut.

Y

Yoni Massage

Tantrische, achtsame Massage der weiblichen Genitalien.

Z

Zärtlichkeit

Sanfte, achtsame Form von Nähe, die Berührungen, Gesten, Blicke und Worte umfasst. Sie ist nicht zwingend sexuell, bildet aber oft die emotionale Grundlage für Intimität.

Zweisamkeit

Bewusster Moment zwischen zwei Personen, geprägt von Aufmerksamkeit und gegenseitiger Präsenz. Kann erotisch aufgeladen sein, ohne explizit sexuell zu werden.

Zugänglichkeit

Bereitschaft, Nähe zuzulassen – emotional wie körperlich. Sie ist situativ und hängt von Vertrauen, Stimmung und Kontext ab.

Zuschauerreiz

Erotische Spannung, die durch Beobachten oder Beobachtet-Werden entsteht. Der Reiz speist sich aus Vorstellungskraft, Erwartung und Aufmerksamkeit.

Zielgerichtete Verführung

Bewusste, fein abgestimmte Annäherung durch Körpersprache, Timing und Atmosphäre, mit dem Ziel, Interesse und Spannung aufzubauen.

Zeitlassen

Entschleunigter Umgang mit Nähe und Intimität. Betonung von Wahrnehmung, Erwartung und Intensität statt Geschwindigkeit.

Zustimmung

Klares, freiwilliges Einverständnis aller Beteiligten. Sie ist situationsabhängig, fortlaufend und jederzeit widerrufbar.

Zwangsrollenspiele

Sichere, einvernehmliche Rollenspiele mit klaren Regeln, bei denen kontrollierter Kontrollverlust Teil der Inszenierung ist.

Frau in Alltagskleidung lächelt in modernem Badezimmer – Symbolbild für Sex-Lexikon