Sex-Lexikon – Erotische Begriffe einfach & verständlich erklärt
Dieses Sex-Lexikon bietet verständliche Erklärungen zu erotischen Begriffen, sexuellen Ausdrucksformen und intimen Themen. Ziel ist eine klare, neutrale Einordnung gängiger Begriffe aus Sexualität, Erotik und moderner Kommunikation – kompakt, übersichtlich und faktenbasiert.
Sex-Lexikon A–Z
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
A
Aftercare
Emotionale Fürsorge nach intensivem Sex oder BDSM.
Anal Plug
Sexspielzeug zur analen Stimulation und Dehnung – häufig erwähnt in unserem Verzeichnis der Sex-Abkürzungen.
Analsex
Sexuelle Praktik, bei der der Anus penetriert wird – mit Fingern, Sexspielzeug oder dem Penis. Gleitmittel und Entspannung sind besonders wichtig. Weitere passende Positionen findest du unter Sexstellungen A–Z.
B
Ballbusting
Stimulation oder Schläge auf die Hoden, meist BDSM-orientiert.
BDSM
Oberbegriff für Praktiken mit Dominanz, Unterwerfung, Fesselung oder Schmerz (z. B. Bondage, Spanking). Einvernehmlichkeit und Vertrauen sind zentral.
Body Worship
Verehrung bestimmter Körperregionen, z.B. Füße, Brüste, Po.
Bondage
Fesselspiele mit Seilen, Handschellen oder Fixierungen.
Breast Play
Stimulation der Brüste durch Saugen, Lecken, Kneten.
Breath Play
Erotisches Spiel mit Atemkontrolle, nur mit Erfahrung und Absicherung.
Buttplug
Kleines Sexspielzeug zum Einführen in den Anus.
C
Clothed Sex
Sex mit ganz oder teilweise angezogener Kleidung.
Creampie
Samenerguss innerhalb von Vagina oder Anus – häufiges Motiv auf internationalen Erotikseiten.
Cuckold
Partner beobachtet den Sex mit einer dritten Person – ein beliebtes Thema auf Big7.
Cumshot
Samenerguss auf Haut, Gesicht oder Körper – häufig in Amateurvideos auf MyDirtyHobby zu sehen.
Cunnilingus
Orale Stimulation der weiblichen Genitalien mit Zunge und Lippen.
D
Deepthroat
Tiefer Oralsex bis zum Rachen.
Dirty Talk
Erregende, offene Sprache beim Sex – Ausdruck von Nähe und Lust, wie sie auch auf Amateurvergleich.ch thematisiert wird.
Doggy Style
Sexstellung, bei der eine Person auf Händen und Knien ist, während die andere sie von hinten penetriert.
Domination
Führende, kontrollierende Rolle beim Sex.
Double Penetration
Gleichzeitige vaginale und anale Penetration.
E
Edging
Bewusstes Herauszögern des Orgasmus zur Steigerung der Lust.
Erotische Massage
Sanfte, lustvolle Ganzkörpermassage mit sexuellen Elementen.
Erotik
Sinnliche sexuelle Anziehung, die über Fantasie, Bilder, Sprache und Nähe wirkt. Im Sex-Lexikon steht Erotik für den Bereich zwischen Andeutung, Spannung und Erregung, ohne zwingend explizit zu sein.
Erregung
Körperlicher und mentaler Zustand sexueller Aktivierung. Erregung äußert sich in gesteigerter Sensibilität, Durchblutung, Lustempfinden und fokussierter Wahrnehmung.
Erogene Zonen
Besonders empfindsame Körperstellen, deren Stimulation sexuelle Erregung auslöst oder verstärkt. Welche Zonen als erogen empfunden werden, ist individuell verschieden.
Exhibitionismus
Sexuelle Lust am Gesehenwerden. Der Reiz entsteht durch Aufmerksamkeit, Entblößung oder das bewusste Präsentieren des eigenen Körpers, meist innerhalb klarer Zustimmung oder inszenierter Situationen.
Erotische Dominanz
Sexuelle Rolle, bei der eine Person bewusst führt, kontrolliert oder lenkt. Der Reiz entsteht aus Macht, Vertrauen und klarer Rollenverteilung.
Erotische Unterwerfung
Lustvolles Abgeben von Kontrolle innerhalb vereinbarter Grenzen. Hingabe, Vertrauen und emotionale Offenheit stehen im Vordergrund.
Edgeplay
Erotische Praktiken, die gezielt mit psychologischer oder emotionaler Spannung arbeiten. Im Fokus stehen Intensität, Erwartung und Grenzerfahrung – mit klaren Absprachen.
Enthemmung
Zustand, in dem soziale oder innere Hemmungen reduziert sind. Sexuelle Enthemmung kann Lust steigern, erfordert jedoch Vertrauen und Sicherheit.
Erregungssteuerung
Bewusstes Aufbauen, Halten oder Verzögern sexueller Lust. Wird genutzt, um Intensität zu steigern oder den Höhepunkt gezielt hinauszuzögern.
Erotische Sprache
Worte, die gezielt sexuelle Erregung erzeugen. Dazu zählen Beschreibungen, Fantasien, Befehle oder intime Andeutungen – ein wichtiger Bereich im Sex-Lexikon.
Eindringen
Im erotischen Kontext das bewusste Zulassen von Nähe oder Penetration. Der Begriff wird neutral verwendet und nicht auf eine bestimmte Praxis reduziert.
Erotische Fantasien
Gedankliche Vorstellungen mit sexuellem Inhalt. Sie können reale Wünsche widerspiegeln oder rein imaginär sein und sind im Sex-Lexikon ein zentraler Aspekt sexueller Vielfalt.
Erlebnisorientierter Sex
Sexualität, bei der Wahrnehmung, Intensität und Prozess im Vordergrund stehen, nicht Leistung oder reine Zielorientierung.
Erotischer Kontrollverlust
Lustvolles Gefühl, sich während hoher Erregung fallen zu lassen. Dieser Zustand wird häufig bewusst herbeigeführt und klar vereinbart.
Einvernehmlichkeit
Freiwillige Zustimmung aller Beteiligten. Sie ist Grundlage jeder sexuellen Handlung und ein zentraler Begriff im Sex-Lexikon.
Erotische Rollen
Bewusst eingenommene sexuelle Identitäten wie dominant, unterwürfig, verspielt oder distanziert. Rollen erlauben Abwechslung und Fantasie.
Erwartungsspannung
Lustvolles Warten vor sexueller Nähe. Verzögerung, Andeutung und Unsicherheit steigern häufig die Erregung.
Erotische Fixierung
Starke sexuelle Konzentration auf bestimmte Reize, Körpermerkmale oder Dynamiken. Kann situativ oder langfristig bestehen.
Exploration
Bewusstes Erkunden neuer sexueller Reize, Praktiken oder Rollen. Neugier und Offenheit stehen im Vordergrund.
F
Facesitting
Eine Person setzt sich beim Oralverkehr auf das Gesicht des Partners.
Facesitting
Setzen auf das Gesicht des Partners für Oralverkehr.
Faceslapping
Leichte Schläge ins Gesicht als Teil dominanter Spiele.
Fellatio
Orale Stimulation des männlichen Glieds mit Lippen und Zunge.
Femdom
Weibliche Dominanz über den Sexualpartner.
Fingern
Stimulation der Vagina oder des Anus mit den Fingern.
Fisting
Einführen der ganzen Hand in Vagina oder Anus.
Frotting
Reibung der Genitalien aneinander ohne Penetration.
G
Gagging
Sexuelle Praxis, bei der der Würgereflex bewusst Teil der Erregung ist. Der Reiz entsteht aus Intensität, Kontrollabgabe und körperlicher Reaktion innerhalb klarer Absprachen.
GFE (Girlfriend Experience)
Erotische Dynamik mit Fokus auf Nähe, Zärtlichkeit und emotionaler Aufmerksamkeit. Im Sex-Lexikon als Mischung aus Sexualität und Beziehungssimulation eingeordnet.
Glory Hole
Anonyme Begegnungsform mit körperlichem Kontakt ohne Sichtkontakt. Der Reiz liegt in Anonymität, Reduktion auf den Akt und Fantasie.
Grinding
Reibende Bewegungen des Körpers zur Luststeigerung, oft ohne direkte Penetration. Wird als Vorspiel oder eigenständige Praxis genutzt.
Gruppensex
Sexuelle Aktivitäten mit mehr als zwei beteiligten Personen. Kommunikation, Rollenverteilung und Grenzen sind zentral.
Gleiten
Langsame, gleitende Bewegungen über den Körper zur Steigerung von Sensibilität und Erregung.
Genussdominanz
Form der Dominanz, die Kontrolle mit Fürsorge, Lustlenkung und Aufmerksamkeit verbindet.
Grenzspiel
Erotische Situationen, in denen bewusst mit persönlichen Limits gearbeitet wird – innerhalb klarer Zustimmung; ein wichtiger Begriff im Sex-Lexikon.
Geführt werden
Lustvolle Erfahrung, wenn eine andere Person Tempo, Handlung oder Ablauf bestimmt.
Geiles Kopfkino
Lebhafte sexuelle Fantasien mit starker mentaler Erregung und körperlicher Wirkung.
Genitalfokus
Starke Konzentration auf primäre Geschlechtsmerkmale; neutraler Einordnungsbegriff im Sex-Lexikon.
Ganzkörperstimulation
Sexuelle Reize, die den gesamten Körper einbeziehen und Intensität sowie Wahrnehmung erhöhen.
Gier
Starkes, kaum kontrollierbares sexuelles Verlangen, oft verbunden mit Dringlichkeit.
Gehemmtheit
Sexuelle Zurückhaltung oder innere Blockaden als Gegenpol zu Enthemmung und Offenheit.
Genussverzögerung
Bewusstes Hinauszögern der Befriedigung zur Steigerung von Spannung und Intensität.
Geborgenheit
Gefühl von Sicherheit und Akzeptanz während sexueller Nähe; für viele Voraussetzung, um loszulassen.
Gleitmittel-Fetisch
Vorliebe für Nässe, Gleiten und Texturen auf der Haut; primär sensorischer Reiz.
Geschmack
Sinneseindruck und individuelle Vorliebe, die Fantasien, Praktiken und Partnerwahl prägen.
Gesteuerte Lust
Bewusstes Lenken sexueller Erregung durch eine andere Person; häufig als intensiv erlebt.
G-Spot-Stimulation
Gezielte Reizung spezifischer innerer Zonen mit dem Ziel intensiverer Erregung und variabler Empfindungen.
Gel-Fetisch
Vorliebe für gleitfähige Texturen (ölig, silikonbasiert) mit Fokus auf Nässe und Glätte.
Grifftechnik
Bewusste Hand- und Fingermanipulation zur gezielten Steigerung von Erregung durch Rhythmus und Druck.
Geschlechtsnahe Berührungen
Intime Handlungen im Bereich der primären Sexualorgane als verbindendes Element zwischen Nähe und Lust.
Gleitgel-Integration
Gezieltes Einbeziehen von Gleitmitteln zur Steuerung von Komfort, Intensität und Reibungsgefühl.
Gleichgewichtsspiele
Praktiken, bei denen körperliche Balance Teil der Stimulation oder des Rollenspiels ist.
Geführte Fantasie
Mentale Lustlenkung durch Worte, Blicke oder Geschichten zur Vertiefung der Erregung.
G-Punkt-Massage
Manuelle Stimulation bestimmter innerer Bereiche zur Variation von Lustempfindungen.
Ganzkörperkontakt
Haut-auf-Haut-Berührung über große Flächen als intensives Vorspiel oder Session-Bestandteil.
Guided Play
Bewusstes Lenken einer erotischen Begegnung durch eine Person mit Fokus auf Abstimmung und Einvernehmen.
Gender-Spiel
Erotische Dynamiken mit flexiblen Rollen oder Identitäten, etwa durch Verhalten oder Rollenspiel.
Grand-Finale-Fokus
Bewusste Ausrichtung einer Session auf einen abschließenden Höhepunkt durch Steigerung und Pausen.
Gesteuerte Atmung
Einsatz bewusster Atmung zur Modulation von Erregung, Intensität und Wahrnehmung.
Guided Erotica (KI)
Nutzung digitaler Assistenten zur geführten erotischen Fantasie und Kommunikation. Ein Überblick findet sich im KI-Ratgeber auf kireport24.de.
H
Hair Pulling
Ziehen an den Haaren als Lustverstärkung.
Handjob
Stimulation des männlichen Glieds mit der Hand.
I
Ice Play
Erotisches Spiel mit Eiswürfeln auf der Haut.
J
JOI
Jerk Off Instruction — Masturbationsanweisungen per Sprache oder Video.
K
Körpernähe
Physische Nähe zwischen zwei Personen, die Geborgenheit, Vertrauen und erotische Spannung erzeugen kann – unabhängig von expliziten sexuellen Handlungen.
Konsens
Gemeinsames, freiwilliges Einvernehmen aller Beteiligten. Konsens ist fortlaufend, situationsabhängig und kann jederzeit geändert werden.
Körpersprache
Nonverbale Kommunikation durch Gestik, Mimik, Haltung und Berührung. Sie spielt eine zentrale Rolle beim Aufbau erotischer Spannung.
Kommunikation
Offener Austausch über Wünsche, Grenzen und Erwartungen. Klare Kommunikation gilt als Grundlage für respektvolle und erfüllende Intimität.
Kopfkino
Mentale Erotik, bei der Fantasie und Vorstellungskraft im Vordergrund stehen. Oft intensiver als rein körperliche Reize.
Kreative Fantasien
Individuelle erotische Vorstellungen, die von realitätsnah bis imaginativ reichen und häufig Kommunikation und Abwechslung fördern.
Künstliche Intelligenz (Erotik)
Digitale Interaktion mit KI-basierten Charakteren, die emotionale Nähe, Gespräche und erotische Fantasien simulieren können. Einen Überblick zu entsprechenden Plattformen bietet KIReport24.de.
L
Lust
Sexuelles Verlangen nach körperlicher oder mentaler Erregung. Lust kann spontan entstehen oder sich langsam aufbauen und wird durch Berührungen, Fantasien, Bilder, Worte oder Situationen ausgelöst. Sie ist individuell und kann sich im Verlauf einer Begegnung deutlich verändern.
Leidenschaft
Intensive Form sexueller und emotionaler Hingabe. Zeigt sich oft in starker Anziehung, erhöhter Erregung und dem Wunsch nach Nähe, Verschmelzung oder kontrolliertem Kontrollverlust. Kann kurzzeitig sehr stark oder langfristig prägend sein.
Libido
Grundsätzliches sexuelles Bedürfnis eines Menschen. Die Libido schwankt je nach Lebensphase, Beziehung, Stress und innerer Verfassung. Unterschiede zwischen Personen sind normal und nicht automatisch problematisch.
Loslassen
Bewusstes Abgeben von Kontrolle, Erwartungen oder Leistungsdruck in erotischen Situationen. Viele erleben intensivere Erregung, wenn der Kopf ruhig wird und der Fokus vollständig auf Empfindungen liegt.
Luststeigerung
Alles, was Erregung intensiviert oder verlängert, z. B. langsame Berührungen, gezielte Pausen, erotische Sprache, Fantasien oder das bewusste Hinauszögern eines Höhepunkts.
Lactation Play
Erotische Praktiken im Zusammenhang mit Muttermilch oder der Stimulation der Milchproduktion. Der Reiz kann sensorisch, visuell oder emotional sein und setzt klare Kommunikation sowie Einvernehmlichkeit voraus.
Löffelchen
Seitliche Position mit engem Körperkontakt, bei der beide Körper aneinanderliegen. Ermöglicht langsame Bewegungen, viel Nähe und wird häufig als besonders intim empfunden.
Lustobjekt
Person oder Darstellung, die gezielt sexuelle Erregung auslöst. Der Begriff wird neutral genutzt, kann aber auch kritisch verstanden werden, weil er die Fokussierung auf körperliche Reize betont.
Lustschmerz
Bewusste Verbindung von Schmerzreizen mit sexueller Erregung. Kann als stimulierend erlebt werden, sofern es freiwillig, kontrolliert und einvernehmlich geschieht.
Lustkontrolle
Bewusstes Steuern oder Verzögern von Erregung oder Orgasmus. Wird oft genutzt, um Intensität zu erhöhen oder bestimmte Dynamiken (z. B. Führung/Abgabe) zu unterstützen.
Liebesspiel
Allgemeiner Begriff für erotische Interaktion, bei der Berührung, Erregung und gegenseitige Wahrnehmung im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt auf dem Prozess, nicht nur auf dem Höhepunkt.
Lustfantasie
Gedankliche erotische Vorstellungen, unabhängig von realen Handlungen. Fantasien können erregen, inspirieren und Kommunikation fördern, ohne dass sie zwingend ausgelebt werden müssen.
M
Macht
Bewusstes Spiel mit Führung, Einfluss und Kontrolle zwischen einvernehmlichen Partnern. Macht kann subtil oder deutlich ausgeprägt sein und wirkt oft stark erregend, wenn Rollen klar kommuniziert sind.
Machtgefälle
Vereinbarte Ungleichverteilung von Kontrolle oder Initiative innerhalb einer erotischen Dynamik. Dient häufig dazu, Spannung, Hingabe und Intensität zu steigern.
Masochismus
Sexuelles Empfinden von Lust durch kontrollierte, freiwillige Schmerzreize oder Demütigung. Zentrale Voraussetzungen sind Einvernehmlichkeit, Vertrauen und klare Grenzen.
Masturbation
Sexuelle Selbststimulation zur Luststeigerung oder Entspannung. Sie kann körperlich, fantasiebasiert oder durch visuelle Reize unterstützt sein.
Mentale Erregung
Sexuelle Lust, die primär im Kopf entsteht. Fantasien, Worte, Vorstellungen oder Rollenspiele können starke körperliche Reaktionen auslösen.
Mitmachen
Aktive, freiwillige Beteiligung an erotischen Situationen. Der Begriff betont Zustimmung, Interesse und bewusste Teilnahme.
Mehrfacherregung
Wiederholte oder anhaltende sexuelle Erregung innerhalb eines kurzen Zeitraums. Kann durch Pausen, Reizwechsel oder bewusste Steuerung entstehen.
Monogamie
Beziehungsform mit exklusiver sexueller Bindung. Im erotischen Kontext relevant zur Klärung von Erwartungen, Grenzen und Treueverständnis.
Motivation
Innere Bereitschaft, sich auf Nähe, Sexualität oder neue Erfahrungen einzulassen. Entsteht häufig durch Anziehung, Neugier oder emotionale Verbundenheit.
Mut
Bereitschaft, Wünsche auszusprechen, Fantasien zu teilen oder Neues auszuprobieren. Im sexuellen Kontext oft Voraussetzung für intensivere Erfahrungen.
Muskelspannung
Körperliche Anspannung, die bei sexueller Erregung auftritt. Sie verstärkt Empfindungen und kann Teil bewusster Luststeuerung sein.
Mimik
Gesichtsausdrücke, die Lust, Erwartung oder Hingabe signalisieren. Sie verstärken nonverbale sexuelle Kommunikation und wirken oft unmittelbar.
N
Natursekt
Sexuelle Praktik mit Urinspielen.
Nippelspiele
Stimulation der Brustwarzen durch Saugen, Kneten oder Klemmen.
Nähe
Emotionale und körperliche Verbundenheit zwischen Menschen. Im erotischen Kontext entsteht Nähe durch Berührungen, Blickkontakt, gemeinsame Aufmerksamkeit und das Gefühl, begehrt zu werden. Sie verstärkt Erregung oft stärker als reine Handlung.
Nacktheit
Fehlen von Kleidung und je nach Situation sehr unterschiedlich erotisch wirksam. Der Reiz entsteht häufig durch langsame Enthüllung, bewusste Präsentation und das Wissen, gesehen zu werden.
Neugier
Starker sexueller Antrieb, der den Wunsch beschreibt, Körper, Reaktionen und Fantasien des Gegenübers zu entdecken. Neugier fördert Offenheit, Experimentierfreude und Intensität.
Nähebedürfnis
Verlangen nach körperlicher und sexueller Verbundenheit. Äußert sich häufig in dem Wunsch nach Hautkontakt, Umarmungen, Küssen und einem langen, intensiven Vorspiel.
Nervenkitzel
Sexuelle Spannung durch Erwartung, Unsicherheit oder Grenzreize. Entsteht oft durch neue Partner, ungewohnte Situationen oder bewusstes Spiel mit „Verbotenem“.
Nonverbale Reize
Blicke, Gesten, Körperspannung und Bewegungen, die sexuelles Interesse signalisieren und Erregung steigern können. Häufig subtiler und wirkungsvoller als Worte.
Nähe durch Sprache
Erotische Kommunikation, bei der Worte gezielt Erregung auslösen oder verstärken. Dazu zählen Andeutungen, Beschreibungen, Fantasien oder verbale Führung.
Nackte Haut
Frei zugängliche Körperstellen, die als besonders empfindsam oder erregend wahrgenommen werden. Der Reiz entsteht oft durch Kontraste, langsame Berührungen und bewusste Wahrnehmung.
Nass werden
Umgangssprachliche Bezeichnung für körperliche sexuelle Erregung. Beschreibt eine natürliche Reaktion auf Lust, Reize oder Fantasien.
Nachspiel
Phase nach sexueller Aktivität, in der Nähe, Berührung und Ruhe im Vordergrund stehen. Viele empfinden diese Zeit als besonders verbindend und intensiv.
Normabweichung
Neutraler Begriff für sexuelle Vorlieben oder Wünsche, die vom gesellschaftlichen Durchschnitt abweichen. Er dient der Einordnung, ohne automatisch zu werten.
Neugier auf reale Begegnungen
Wunsch, sexuelle Fantasien oder Kontakte über digitale Plattformen hinaus zu vertiefen. Viele nutzen dafür Übersichten zu beste deutschsprachige Erotikseiten, um passende Angebote zu finden.
O
Oil Massage
Erotische Ganzkörpermassage mit Öl.
Outdoor Sex
Sexuelle Aktivitäten im Freien.
Orgasmus
Höhepunkt sexueller Erregung mit intensiven körperlichen Empfindungen und rhythmischen Kontraktionen. Orgasmen können in Stärke, Dauer und Häufigkeit stark variieren und werden individuell sehr unterschiedlich erlebt.
Orgasmuskontrolle
Bewusstes Steuern, Verzögern oder Herbeiführen des Orgasmus. Wird genutzt, um Lust zu intensivieren, Spannung aufzubauen oder bestimmte erotische Dynamiken zu unterstützen.
Orgasmusschub
Plötzliche, stark ansteigende Erregungswelle kurz vor oder während des Orgasmus. Dieser Moment wird häufig als besonders intensiv und überwältigend empfunden.
Orale Stimulation
Sexuelle Reize mit Mund, Lippen oder Zunge. Sie gilt als sehr intim, da Nähe, Hingabe und direkte Körperwahrnehmung im Vordergrund stehen.
Orale Fixierung
Starke erotische Fokussierung auf den Mund, Lippen oder orale Berührungen. Der Reiz kann visuell, sensorisch oder emotional sein.
Offenheit
Bereitschaft, sexuelle Wünsche, Fantasien und Bedürfnisse zu kommunizieren. Offenheit erleichtert Vertrauen, Verständigung und gemeinsames Entdecken.
Obsession
Intensive gedankliche oder sexuelle Fixierung auf eine Person, Handlung oder Fantasie. Kann luststeigernd wirken, solange sie freiwillig und kontrolliert bleibt.
Ohne Tabus
Ausdruck für sexuelle Neugier und Experimentierfreude. Gemeint ist eine offene Haltung gegenüber Fantasien innerhalb klarer Zustimmung und Grenzen.
Orientierung
Sexuelle oder emotionale Ausrichtung eines Menschen. Sie beeinflusst, zu wem Anziehung, Begehren oder romantisches Interesse empfunden wird.
Orgasmusfähigkeit
Individuelle Fähigkeit, einen Orgasmus zu erleben. Abhängig von körperlichen, mentalen und situativen Faktoren und veränderlich im Lebensverlauf.
Overstimulation
Überreizung durch sehr intensive oder anhaltende sexuelle Reize. Kann lustvoll oder unangenehm sein und erfordert Aufmerksamkeit für Körpersignale.
Öffnung
Im erotischen Sprachgebrauch oft metaphorisch verwendet für das bewusste Zulassen von Nähe, Erregung oder Eindringen – körperlich wie mental.
P
Pegging
Anale Penetration des Mannes mit einem Strap-On durch die Frau.
Public Play
Sexuelle Handlungen mit Risiko entdeckt zu werden.
Passion
Intensive sexuelle Hingabe, bei der Lust, Verlangen und emotionale Nähe ineinandergreifen. Im Sex-Lexikon steht der Begriff für starke körperliche Anziehung, Dringlichkeit und das Bedürfnis nach intensiver Nähe.
Penetration
Eindringen eines Körperteils oder Objekts in den Körper. Der Begriff wird im Sex-Lexikon sachlich verwendet und beschreibt eine mögliche Form sexueller Handlung, ohne sie zu bewerten oder zu priorisieren.
Prickeln
Frühe oder anhaltende sexuelle Erregung, die sich als feines Kribbeln im Körper äußert. Entsteht oft bereits durch Blicke, Nähe oder Erwartung.
Pulsieren
Rhythmische, unwillkürliche Körperreaktionen bei hoher Erregung oder während eines Orgasmus. Viele empfinden dieses Pulsieren als Zeichen maximaler Lust.
Provokation
Gezieltes Erzeugen sexueller Spannung durch Verhalten, Kleidung, Worte oder Körpersprache. Provokation lebt von Andeutung und Reaktion.
Position
Körperliche Anordnung während sexueller Nähe. Positionen beeinflussen Intensität, Wahrnehmung und Dynamik der Begegnung.
Powerplay
Einvernehmliche erotische Spiele mit Macht, Führung oder Unterordnung. Klare Regeln und Zustimmung sind dabei essenziell.
Petting
Sexuelle Berührungen ohne Penetration. Der Fokus liegt auf Nähe, Erregung und dem Erkunden des Körpers.
Performance-Druck
Innerer Zwang, sexuell „funktionieren“ zu müssen. Dieser Druck kann Lust hemmen und Erregung reduzieren.
Partnerfokus
Bewusste Konzentration auf Reaktionen, Körpersignale und Bedürfnisse des Gegenübers. Fördert Intensität und Verbindung.
Phantasie
Gedankliche sexuelle Vorstellungen, die Erregung auslösen oder verstärken können. Fantasien sind individuell und nicht zwangsläufig handlungsbezogen.
Präsenz
Vollständiges geistiges und körperliches Im-Moment-Sein während erotischer Nähe. Präsenz verstärkt Wahrnehmung und Lust.
Privatsphäre
Geschützter Raum für Intimität. Für viele Voraussetzung, um sich sexuell zu öffnen.
Playfulness
Spielerischer Umgang mit Erotik. Leichtigkeit, Neugier und Experimentierfreude stehen im Vordergrund.
Psychische Erregung
Lust, die primär mental entsteht, etwa durch Worte, Rollen oder Fantasien – ein zentraler Begriff im Sex-Lexikon.
Projektionsfläche
Person oder Figur, auf die eigene Fantasien übertragen werden. Das ist besonders bei digitalen Angeboten verbreitet.
Persona
Bewusst eingenommene erotische Rolle oder Ausstrahlung, etwa dominant, verspielt oder zurückhaltend.
Plattformbasierte Erotik
Sexuelle oder erotische Interaktion über digitale Angebote. Einen Überblick über moderne Formen wie erotische KI bietet kireport24.de/erotische-ki/ – ein Thema, das im Sex-Lexikon zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Post-Intimität
Phase nach intensiver sexueller Nähe, in der Ruhe, Nähe und emotionale Verarbeitung stattfinden.
Q
Queening
Weibliches Facesitting als dominante Praktik.
Quickie
Kurzer, spontaner Geschlechtsverkehr ohne großes Vorspiel.
R
Rimming
Orale Stimulation des Anus mit Zunge und Lippen.
S
Sensory Deprivation
Reizarme Szenarien mit Augenbinden, Ohrstöpseln etc.
Shower Sex
Sex unter der Dusche.
Spanking
Lustvolles Schlagen auf Po, Schenkel oder Rücken.
Sploshing
Erotisches Spiel mit Flüssigkeiten oder Nahrungsmitteln.
Strap-on
Penetration mit einem umschnallbaren Dildo.
Swinger
Sexuelle Aktivitäten mit Partnerwechsel oder in Gruppen.
T
Tantra
Langsame, spirituelle Sexualität mit Fokus auf Verbindung.
Tease and Denial
Erregung durch bewusstes Herauszögern des Höhepunkts.
Threesome
Sexuelle Aktivität mit drei Personen gleichzeitig.
Titjob
Stimulation des Penis zwischen den Brüsten.
U
Underboob Worship
Fetischistische Verehrung des unteren Brustbereichs.
Urolagnie
Fetisch rund um das Spiel mit Urin.
V
Voyeurismus
Erregung durch das Beobachten anderer beim Sex.
W
Wax Play
Spiel mit warmem Kerzenwachs auf der Haut.
Y
Yoni Massage
Tantrische, achtsame Massage der weiblichen Genitalien.
Z
Zärtlichkeit
Sanfte, achtsame Form von Nähe, die Berührungen, Gesten, Blicke und Worte umfasst. Sie ist nicht zwingend sexuell, bildet aber oft die emotionale Grundlage für Intimität.
Zweisamkeit
Bewusster Moment zwischen zwei Personen, geprägt von Aufmerksamkeit und gegenseitiger Präsenz. Kann erotisch aufgeladen sein, ohne explizit sexuell zu werden.
Zugänglichkeit
Bereitschaft, Nähe zuzulassen – emotional wie körperlich. Sie ist situativ und hängt von Vertrauen, Stimmung und Kontext ab.
Zuschauerreiz
Erotische Spannung, die durch Beobachten oder Beobachtet-Werden entsteht. Der Reiz speist sich aus Vorstellungskraft, Erwartung und Aufmerksamkeit.
Zielgerichtete Verführung
Bewusste, fein abgestimmte Annäherung durch Körpersprache, Timing und Atmosphäre, mit dem Ziel, Interesse und Spannung aufzubauen.
Zeitlassen
Entschleunigter Umgang mit Nähe und Intimität. Betonung von Wahrnehmung, Erwartung und Intensität statt Geschwindigkeit.
Zustimmung
Klares, freiwilliges Einverständnis aller Beteiligten. Sie ist situationsabhängig, fortlaufend und jederzeit widerrufbar.
Zwangsrollenspiele
Sichere, einvernehmliche Rollenspiele mit klaren Regeln, bei denen kontrollierter Kontrollverlust Teil der Inszenierung ist.
